HEILIGER DES TAGES · 15. SEPTEMBER

Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Saintly Redaktion 2 Min. Lesezeit
In Kürze

Gedächtnis der Schmerzen Mariens: Eine Mutter, die unter dem Kreuz im Glauben blieb. Maria lebte im ersten Jahrhundert. Aus Nazaret, beim Kreuz in Jerusalem. Mutter Jesu und seine Jüngerin. Fürsprecherin der Trauernden. Mutter Gottes. Gedenktag in Saintly: 15. September.

  • Maria lebte im ersten Jahrhundert
  • Aus Nazaret, beim Kreuz in Jerusalem
  • Mutter Jesu und seine Jüngerin
  • Fürsprecherin der Trauernden
  • Mutter Gottes

Die Geschichte: Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Maria und Josef brachten das Jesuskind in den Tempel nach Jerusalem. Simeon nahm es in seine Arme. Er sagte Maria voraus, dass ein Schwert ihre Seele durchdringen werde. Die Kirche betrachtet diese Weissagung als den ersten ihrer sieben Schmerzen. Schon am Anfang steht neben der Freude die Ankündigung des Leidens.

Ein Engel warnte Josef im Traum: Herodes wollte das Kind töten. Josef stand auf, nahm Jesus und seine Mutter noch in der Nacht und floh nach Ägypten. Maria teilte die Unsicherheit dieser Flucht mit ihrem Sohn. In der Andacht der sieben Schmerzen betrachten Christen die Not der bedrohten Familie.

Als Jesus zwölf Jahre alt war, bemerkten Maria und Josef auf dem Rückweg aus Jerusalem, dass er fehlte. Sie suchten ihn unter Verwandten und Bekannten. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel. Maria sprach von ihrer Angst. Jesus verwies auf seinen Vater. Sie bewahrte alles in ihrem Herzen.

Die christliche Frömmigkeit betrachtet die Begegnung Mariens mit Jesus auf seinem Weg nach Golgota. Sie gehört zum Kreuzweg und zu den sieben Schmerzen Mariens. Die Evangelien schildern diese Begegnung unterwegs nicht. In dieser Überlieferung betrachten Christen das Mitgefühl einer Mutter, deren Sohn dem Tod entgegengeht.

Auf Golgota stand Maria beim Kreuz Jesu. Vor seinem Tod vertraute er sie dem geliebten Jünger an, der sie zu sich nahm. Das Johannesevangelium berichtet von ihrer Gegenwart und diesen Worten. Christen betrachten ihren Schmerz im Licht von Simeons Weissagung über das Schwert, das ihre Seele durchdringen würde.

Nach Jesu Tod erhielt Josef von Arimathäa die Erlaubnis, seinen Leichnam abzunehmen. In der Andacht der sieben Schmerzen betrachten wir Maria, die ihren toten Sohn empfängt. Die christliche Kunst nennt dieses Bild Pietà. Es zeigt ihre Trauer und Liebe, ohne dass das Evangelium diese Szene im Einzelnen schildert.

Die Evangelien berichten, wie Jesus in ein Grab gelegt wurde. Die christliche Überlieferung betrachtet die Trauer seiner Mutter bei der Grablegung als ihren siebten Schmerz. Diese Andacht lädt uns ein, in Trauer und Hoffnung bei ihr zu bleiben. Das Grab war nicht das Ende der Geschichte ihres Sohnes. Seine Auferstehung würde folgen.

Was wir heute lernen können

  • Vertraue Maria eine Sorge an und bitte sie, dafür bei Gott einzutreten.
  • Bleib einem trauernden Menschen nahe, wie Maria bei Jesus am Kreuz blieb.
  • Lies Lk 2,34-35 langsam und bitte Gott um Kraft für deine Familie.

Im Gedächtnis der Schmerzen Mariens betrachtet die Kirche ihre treue Liebe zu Jesus in seinem Leiden. Unter dem Kreuz blieb sie bei ihm. Ihre Fürsprache begleitet Menschen, die trauern. Mit ihr dürfen wir unseren Schmerz vor Gott bringen und auf Christus hoffen, der den Tod überwunden hat.

Wann ist der Gedenktag? Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Saintly gedenkt an diesem Tag, dem 15. September: Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Dann ist diese Geschichte der Tagesheilige in der App. Lies, wie die Kirche jemanden heiligspricht, oder wie du einen Schutzpatron wählst.

Quellen

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